Ein Bänderriss entsteht, wenn ein Gelenk, wie beispielsweise das Fußgelenk, so stark bewegt wird, dass die Bänder reißen. Die Bänder in einem Gelenk dienen zum Einen der Stabilisierung der Knochen, zum Anderen aber auch um den vollen Bewegungsumfang eines Gelenks zu ermöglichen und es in jeder Richtung flexibel zu machen. Wird diese Funktion überstrapaziert, so halten die Bänder, die unter einer gewissen Spannung stehen, dies nicht mehr aus. Die Folge ist ein Bänderriss. Der Bänderriss ist äußerst schmerzhaft und kann ohne ärztliche Hilfe nicht repariert werden. Meistens merkt man sehr schnell wenn ein Band gerissen ist, da es bei dem Unfall einen lauten Schlag gibt. Es ist nicht mehr möglich das Gelenk richtig zu bewegen und der Bereich um den Bänderriss herum schwillt sehr stark an und bildet Hämatome. Zieht man sich einen Bänderriss zu, so hilft nur der schnelle Weg zum Arzt und im Heilungsprozess eine Menge Geduld. Es kann schon einige Monate dauern bis der Bänderriss wieder geheilt ist.
Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Bänderrissen in den verschiedenen Gelenken. Der Heilungsprozess ist in all diesen Fällen sehr individuell und muss mit einem Arzt abgestimmt werden. Früher wurde ein Bänderriss oftmals operativ behandelt, inzwischen wird davon jedoch meist abgesehen, da die da die Beweglichkeit durch eine Operation nicht nachweislich besser ist als durch eine natürliche Heilung. In vielen Fällen erfolgt die natürliche Heilung des Bänderrisses durch Ruhigstellung und Schienung des Gelenkes. Wie schon erwähnt ist es ein langwieriger Prozess bis die vollständige Beweglichkeit des Gelenkes wiederhergestellt ist.